Von nüscht kommt nüscht

Das Bewerbungsbüro Magdeburg 2025 unterstützt Projekte auf dem Weg zur Kulturhauptstadt Europas

Mit dem Aufruf der Kulturstiftung der Länder hat das offizielle Bewerbungsverfahren um den Titel „Kulturhauptstadt Europas“ 2025 begonnen.

Einfach MACHEN! (c)Andrea Jozwiak

Grund genug, die künstlerische Innovationskraft und das partizipative Potential unserer Stadt nochmals gestärkt unter Beweis zu stellen. Das Bewerbungsbüro Magdeburg 2025 stellt daher insgesamt bis zu 75.000€ zur Finanzierung von Projekten zur Verfügung, die die Bewerbung Magdeburgs um den Titel stärken. 

Einfach machen

Magdeburger und Magdeburgerinnen bekommen ab sofort die Möglichkeit, den Bewerbungsprozess als Kulturhauptstadt zu unterstützen. „Einfach MACHEN!", so lautet das Motto der Unterstützerphase der Kulturhauptstadt-Bewegung. „Einige Möglichkeiten und Aufrufe zur Beteiligung an der Bewerbungsphase Magdeburg 2025 gibt es bereits über unsere Onlineauftritte. Jeder darf beispielsweise das Unterstützerlogo MACHEN! verwenden und uns Fotos davon schicken“, erläutert Kerstin Hartinger, die seit Februar 2018 als Projektmanagerin im Bewerbungsbüro Magdeburg 2025 tätig ist. „Ganz aktuell wollen wir jetzt auch Projekte unterstützen, die innovativ und partizipativ sind. Diese Projekte können von Einzelpersonen, Vereinen oder Initiativen durchgeführt werden“, ergänzt sie.

Made in Magdeburg

Mitmachen können diejenigen, die eine innovative Idee haben, die ein Projekt gestalten, was zum Mitmachen einlädt und bei denen die Motivation vorhanden ist, die Bewerbungsphase als Kulturhauptstadt zu stärken. Die Projektstellenden haben jedoch die Bedingung, aus Magdeburg zu kommen. „Bereits jetzt kommen viele Fragen rein, welche umliegenden Städte oder Dörfer zur Region Magdeburg gehören“, erzählt Tamás Szalay, Leiter des Bewerbungsbüros. Der Kulturhauptstadt-Experte ist seit 2016 für die Magdeburger Bewerbung zuständig. Inwiefern das Umland mit in die Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas einbezogen werden kann ist eine wichtige Frage und Aufgabe für das Bewerbungsbüro, welches bereits an Lösungsansätzen mit verschiedenen Akteuren tüftelt. „Ob beispielsweise Irxleben zur Region Magdeburg gehört oder nicht, können wir nicht mit ‚Ja‘ oder ‚Nein‘ beantworten. Wir arbeiten gerade an Lösungsansätzen für eine Verbindung zwischen Magdeburg und dem ländlichen Raum“, so Szalay. Speziell für die Projektausschreibung bedeutet die Bedingung also, dass Akteure aus dem Umland mitmachen können, jedoch einen Projektsteller oder –partner an der Seite benötigen, der aus Magdeburg kommt.  

Auf dem Weg zur Kulturhauptstadt

Bevorzugt werden Projekte ausgewählt, die einen der folgenden Schwerpunkte thematisieren: Integration und Inklusion, die Schnittstellen von Kunst und Wissenschaft, innovativer Umgang mit Magdeburgs industriellem Erbe, Kultur und Natur; Biodiversität - zudem werden Projekte begrüßt, die die Region einbeziehen. Bei den Schwerpunkten handelt es sich um Verbindungen zur Bewerbung als Kulturhauptstadt und Inhalten, die für den Raum Magdeburg ein hohe Relevanz besitzen. „Jedes Projekt kann mit maximal 5.000€ unterstützt werden. Es darf direkt nach der Zusage beginnen und muss bis spätestens Ende 2019 abgeschlossen sein“, so Kerstin Hartinger. „Wir freuen uns bereits jetzt über jede Einsendung und sind auf die Ergebnisse gespannt“, fügt sie hinzu. Projektanträge müssen bis zum 30. November 2018 eingereicht werden. 

Einfach MACHEN! (c)Andrea Jozwiak

Einfach MACHEN! (c)Andrea Jozwiak